Warum giftigen Pfeil
Verfasst von imdat sezer am Di, 10/23/2007 - 18:57.Der Prophet Mohammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte, dass das Hinsehen einer der giftigen Pfeile des Satans ist. Fluch sei auf ihm! Wer es aus Frommheit zurückhält, bekommt von Gott Glaube, den er als Erleuchtung in seinem Herzen spüren kann.
Der Muslime sollte mit dem Herzen immer zwischen Furcht und Hoffnung schweben, da er sich nie sicher sein kann, ob Allah sein Fasten akzeptiert oder nicht.
Das prophetische Vorbild sieht anders aus
Verfasst von imdat sezer am Mi, 11/07/2007 - 20:19.(iz) In vor-islamischer Zeit waren Frauen in einer Weise behandelt worden, die ihrer menschlichen Würde in keiner Weise gerecht wurde. Konkubinen wurden in erniedrigender Weise als reine Instrumente des Vergnügens berachtet. Kleine Mädchen wurden ohne jegliches Mitgefühl lebendig begraben, aus Furcht, sie hätten zu Prostituierten werden müssen. Mit steinernen Herzen wurde ein noch viel schlimmeres Verbrechen begangen, um sie vor einem Unglück zu bewahren, welches einzig und allein die Folge von Unwissenheit war. Allah beschreibt dieses Verhalten im Qur’an wie folgt: „Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt von) einem Mädchen gebracht wird, verfinstert sich sein Gesicht und er ist bedrückt.
Über den Schleier
Verfasst von imdat sezer am Mi, 11/07/2007 - 20:14.Das Wort "Pardah" bedeutet Vorhang und Schleier, steht im Islam aber für das islamische Moralsystem, für eine bestimmte Lebensweise.
Dieser Aufsatz soll sich vor allem mit dem Schleier beschäftigen, der, da völlig mißverstanden bei Nicht-Muslimen, als das Symbol für die angebliche Unterdrückung und Mißachtung der Frau durch den Islam schlechthin gilt. Aber auch Muslime glauben häufig, der Schleier sei kein "Muß", sei überholt, oder in einer so freizügigen Gesellschaft wie der unseren ganz einfach überflüssig. Dieser Aufsatz soll den Gegenbeweis antreten und aufzeigen, warum der Schleier untrennbar mit dem Islam verbunden ist und für uns Ahmadi-Muslime nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.
Warum tragen Musliminnen ein Kopftuch oder einen Schleier?
Verfasst von imdat sezer am Mi, 11/07/2007 - 20:13.Im Heiligen Qur-ân finden wir die Begründung. Gott sagt dort: „Damit sie erkannt und nicht belästigt werden“ (Sure 33 Vers 60). Das bedeutet, dass eine Gottergebene Frau (wörtlich für Muslimin) in der Öffentlichkeit sich so zeigen soll, dass sie „erkannt“ wird als eine Frau, die sich moralischen Werten wie Keuschheit und Treue gegenüber ihrem Mann verpflichtet fühlt und deren Liebe zu Allah größer ist als ihre Liebe zu weltlichen Vergnügungen.
Sie möchte durch die Bedeckung ihrer Schönheit, die vor allem auch in ihren Haaren liegt, also kund tun, dass sie kein Interesse an Flirts hat und keine Beziehungen zu fremden Männern haben möchte, in denen Sexualität eine Rolle spielt.
Die islamische Eheschließung - Nikah
Verfasst von imdat sezer am Di, 10/23/2007 - 18:48.Nikah ist der Ehekontrakt, der eine intime Beziehung zwischen Mann und Frau nach islamischen Recht für „mubah“ (Wünschenswert) erklärt. Nikah hat die Bedeutung von Eheschließung, kann aber im Übertragenen Sinne auch für den Geschlechtsakt verwendet werden.
Grundlagen für Nikah findet man im Quran und in der Sunna:
...und verheiratet die Unverheirateten unter euch und die gottesfällig-guttenden von euren Dienern und Dienerinnen! (24:06)
Die Zina-Gesellschaft
Verfasst von imdat sezer am Di, 10/23/2007 - 18:33.eine Betrachtung zu Sure 17 Vers 32
"Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!
Nähert euch nicht dem Ehebruch (Zina), das ist etwas Abscheuliches und öffnet den Weg (zum Schlechten)" [Sura 17:32]
Dieser Vers des Qur'an, eingebettet von zwei Versen, die die Verwerflichkeit des Tötens zum Gegenstand haben, geht mit zwei Begriffen über die bloße Nennung der Verwerflichkeit von Zina, was soviel heißt wie Unzucht treiben oder Ehebruch begehen, hinaus. Zunächst mit der Wendung "la taqrabu". Sie bedeutet "nähert euch nicht", d.h. im Vorfeld dessen, dass etwas Verbotenes geschehen könnte, bereits Maßnahmen treffen, die das Eintreffen des Verbotenen unmöglich machen - eine typisch islamische Maßnahme also, die man ähnlich in vielen Bereichen islamischer Lebensgestaltung antreffen kann.
Abtreibung
Verfasst von imdat sezer am Di, 10/23/2007 - 18:28.Abtreibung ist eines der typischen Probleme der westlichen Welt, die als Folge des Verfalls dieser Gesellschaften und der hohen Anzahl unehelich geborener Kinder auftrat, die den zahlreichen vor- und außerehelichen Beziehungen entstammten. Einigen Statistiken zufolge, die in westlichen Zeitungen erschienen, wurden 45% der Kinder in einigen westlichen Staaten unehelich geboren, in manchen Ländern sogar bis zu 70%.
Unzucht [zina]
Verfasst von imdat sezer am Di, 10/23/2007 - 17:50.Unzucht [zina] ist der im islamischen Recht [scharia] verwendete Begriff für außereheliche Sexualität, die grundsätzlich verboten [haram] ist. So sehr der Genuss der ehelichen Sexualität im Islam empfohlen wird, so sehr wird außereheliche Sexualität als eine der schwersten Sünden eingestuft.
In einem islamischen Rechtssystem ist Unzucht zudem eine ahndungswürdige Straftat. Allerdings ist der Nachweis dieser großen Sünde im Islamischen Recht [scharia] extrem schwierig, da vier Augenzeugen notwenig sind, die bei unabhängigen Zeugenaussagen sich auch im geringsten Detail nicht widersprechen dürfen, da sonst die Zeugen wegen Verleumdung angeklagt werden.